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Thomas Steiner startete mit 10 Jahren im Nachwuchsbereich von
Admira Wacker seine Fußballerlaufbahn, die ihn bis in
die Regionalliga führte. Er spielte 1984-1986 beim SC Tulln
(RLO), 1986-1987 bei Casino Baden (RLO), 1987-1989 beim SV Zeiselmauer
(LL) und 1990 beim ASK Marienthal (LL), wo er verletzungsbedingt
die Karriere beenden musste.
Am 08. November 1990 legte er die
Schiedsrichterprüfung ab.
Mit 09. Jänner 1991 wurde er als Linienrichter in das NÖSK
aufgenommen. Im April 1991wurde er zum Klasseschiedsrichter
umgereiht und in den Sichtungskader des NÖSK aufgenommen.
Umreihungen als Schiedsrichter: Juli 1991 – Landesliga
II, Juli 1993 – Landesliga I und Juli 1994 – Regionalliga.
Im Sommer 1993 wurde er als Linienrichter
in die Bundesliga aufgenommen.
In der Saison 1996/97 war er Mitglied des Talentekaders der
Bundesliga und wurde auf Grund seiner sehr guten Leistungen
im Juni 1997 als Schiedsrichter
in die 2. Bundesliga aufgenommen.
Bereits nach zwei Jahren Zugehörigkeit in der 2. Bundesliga
feierte er am 1. Mai 1999 beim
Spiel Vorwärts Steyr gegen Austria Lustenau sein Debüt
in der MAX- Bundesliga.
Nach der Begegnung Rapid gegen GAK am 14. April 2001 im Gerhard-Hanappi-Stadion
war Thomas Steiner in aller Munde. Auslöser war ein Pfiff
aus dem Zuschauerraum. Dies hatte zur Folge, dass er in der
Herbstmeisterschaft 2001 als Spielleiter nur in der 2. Bundesliga
amtierte.
Ein Höhepunkt seiner erfolgreichen Karriere war die Nominierung
als Referee beim österreichischen Cupfinale
FK Austria Memphis gegen FC Kelag Kärnten am 1.
Juni 2003 im Arnold Schwarzeneggerstadion in Graz.
Am 9. Juli 2004 wurde er von der
ÖFB-Schiedsrichterkommission mit der Leitung des Supercupfinales
zwischen dem GAK und dem FK Austria Memphis in Graz betraut.
Das große Wiener Derby Rapid
Wien gegen FK Austria Wien leitete er drei
Mal souverän.
Eine große Ehre kam ihm zu Teil, als er in den Jahren
2004 u. 2007 von der Vereinigung der Spielergewerkschaft
zum Schiedsrichter des Jahres gewählt
wurde und mit dem „Bruno“ ausgezeichnet worden ist.
Spiele auf höchster Ebene: Bundesliga
(118), 1.-Liga (87)
Internationale Spiele: Schweizer Super-League
(4), U-21 Länderspiel Tschechien – Serbien, „B“-Länderspiel
Slowakei – Frankreich, Assistent UEFA-Cup (2), 4. Offizieller
(22) in UEFA-Champions-League, UEFA-Cup, EM- und WM-Qualifikation.
Mit dem Spiel Rapid gegen LASK am Sonntag, 14. Dezember verabschiedet
sich Thomas Steiner altersbedingt von der Bühne des Spitzenfußballes
und eine sehr erfolgreiche Schiedsrichterkarriere geht zu Ende.
Als Mitglied des NÖSK wurde er im Sommer
2008 mit der Leitung des Talente-
und Sichtungskaders beauftragt. Er wird in Zukunft seine
reiche Erfahrung den jungen Schiedsrichtern zu Verfügung
stellen und hofft, dass viele seiner Schützlinge in seine
Fußstapfen treten.
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